Erzählung eines Seniorenhelfers über die Berufswahl

Da ich nicht ganz genau weiß, wie ich beginnen soll, möchte ich darüber schreiben wie ich zu diesem Job gekommen bin. Angefangen hat es damit dass ich Reinigungskraft in einem Pflegeheim war und mir einfach überlegen wollte, was ich als nächstes machen möchte. Der Grund lag darin das mich die Routine dieser Tätigkeit aufgefressen, und stumpf gemacht hat. Da wurde ich eines Tages gefragt ob ich nicht Lust hätte mich um ältere Personen zu kümmern, sprich den Haushalt führen, Arzttermine erledigen, mit ihnen Einkaufen gehen , also mich einfach um die Leute zu kümmern. Anfangs hatte ich etwas Angst vor dieser neuen Tätigkeit, weil es war ja doch was ganz neues für mich.

Und was soll ich sagen. Zu keiner Zeit habe ich diesen Schritt bereut. Es ist das Beste was mir passieren konnte, bei den Seniorenhelfern Sachsen angefangen zu haben. Diese Freiheit, diese Verantwortung, diese Selbständigkeit und Flexibilität sind genau das richtige für mich.

Auch gefällt mir in diesem Beruf die Abwechslung Möglichkeiten. Jedoch am meisten sehe ich, dass ich den richtigen Weg gegangen bin. Nämlich immer dann, wenn meine Patienten sich freuen das ich komme und mir sehr dankbar sind dass ich ihnen im Alltag helfe.

Auch finde ich es interessant, wenn ich mit meinen Patienten über ihre Vergangenheit reden kann, weil da erfährt man einiges, was man nicht in Lehrbücher findet.

Auch weiß ich jetzt was sich der Gesetzgeber und die Pflegekassen ausgedacht haben um den Pflegebedürftigen zu helfen. Ob es nun Niederschwellige Betreuungsleistungen heißt, Umwidmung oder Verhinderungspflege auch das wird mir bei den Seniorenhelfern im Rahmen einer Schulung beigebracht.

Ich kann jedem, der in diesem Beruf arbeiten möchte und aus unserer Gegend der sächsischen Schweiz kommt,  nur empfehlen auch mal die Seniorenhelfer Sachsen zu fragen, ob man bei uns arbeiten könnte.

Vielleicht bis später…

„…weil jeder wertvoll ist“

 

Dieser redaktionelle Artikel wurde geschrieben von: Bleschke Ilka